Sandra Rau

Abgesang | 2019
Keramik, Engobe, Kunstharzlack, Kokosschnur | Dimension variabel
Installationsansicht Haus zur Glocke Steckborn

Zehn kopfartige Objekte aus Keramik, die verzerrten Gesichter scheinen rasch, in höchster Emotion moduliert worden zu sein. „Wutklumpen“ nennt die Künstlerin ihre deformierten Masken: eingerissene Löcher, ausgefranste und gebrochene Ränder, in die Oberfläche gedrückte Teilmuster und unregelmäßig eingedrückten Partien kennzeichnen die nur noch entfernt an Gesichter erinnernden Formen, die sich längst von einem imaginierten Träger emanzipierten." Claudia Voit